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Baraksai ArtikelBuch-Tipp: ' Jesus und Mohammed - erstaunliche Unterschiede und überraschende Ähnlichkeiten' Pflichtlektüre für "Gutmenschen" und Multikulti-Romantiker Zu Inhalt und Autor des sehr sachlich geschriebenen und wissenschaftlich fundierten Werkes brauch' ich hier nichts mehr zu schreiben, da dies meine Vorrezensenten schon zur Genüge getan haben. Das Buch öffnet die Augen für die grundlegenden Unterschiede zwischen Christentum und Islam.... Baraksai ( auch Mohammedsai genannt), afghanische Dynastie in Afghanistan (1826 – 1973)
Herrscher:
- Dust Muhammad (1826 – 1863)
- Scher Ali (1863 – 1878)
- Abd ar-Rahman (1880 – 1901)
- Habib Ullah (1901 – 1919)
- Aman Ulla (1919 – 1929)
- Nadir Schah (1929 – 1933)
- Zahir Schah (1933 – 1973)
Seit der Erlangung der Unabhängigkeit von Afghanistan unter den Durrani (1747) hatten die Baraksai das Amt des Wesirs inne, als welche sie erheblichen Einfluss erlangten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam es aber zu heftigen Machtkämpfen mit den Durrani, in deren Folge die Baraksai fast ausgerottet wurden.
1826 konnte sich aber Dust Muhammad (1826 – 1863) in Kabul durchsetzen und die Dynastie der Baraksai begründen. Nach der Unterwerfung von Kandahar nahm Dust Muhammad den Titel eines Emirs an. Zunächst versuchte Britannien in dem 1. Britisch-Afghanischen Krieg (1839 – 1842) die Vereinigung Afghanistans zu verhindern und besetzte Kabul und Kandahar und nahm Dust Muhammad gefangen. Durch den Aufstand der afghanischen Stämme erlitten die Briten aber eine schwere Niederlage und mussten Dust Muhammad wieder einsetzen. In der Folgezeit wurde die Vereinigung Afghanistans durch Britannien unterstützt um das Vordringen Russlands und Persiens zu stoppen. So wurde z.B. die Eroberung von Herat durch die Perser 1856 verhindert.
Unter seinen Nachfolgern Schir Ali Khan (1863 – 1879) kam es stets wieder zu Kämpfen mit anderen Thronanwärtern. Als er sich aber verstärkt an Russische Förderation anlehnte, kam es zu dem 2. Britisch-Afghanischen Krieg (1878 – 1881), bei dem die Briten Schir Ali Khan absetzten und Abd ar-Rahmen (1880 – 1901) durchsetzen konnten. Allerdings mussten sich die britischen Truppen wegen des afghanischen Widerstands wieder zurückziehen.
Um russischen und persischen Interessen widerstehen zu können erfolgte in der Folgzeit eine weitgehende Anlehnung an Britannien (das Indien beherrschte) Dieser Einfluss wurde durch das Durrand-Abkommen (1893) gefestigt, als die Grenzen zu Britisch-Indien neu festgelegt wurden und eine Vielzahl von Paschtunen unter britische Herrschaft kam.
Unter Aman Ullah (1919 – 1929) erreichte Afghanistan nachdem 3. Britisch-afghanischen Krieg seine Unabhängigkeit und damit auch seinen außenpolitischen Handlungsspielraum. Er setzte Reformen nachdem Vorbild Atatürks durch und nahm 1926 den Königstitel an. Gegen die Reformen bildete sich aber der Widerstand der Stämme, die 1929 die Abdankung Aman Ullahs erzwangen. Nach dem Unruhen befriedete Nadir Schah (1929 – 1933) das Land wieder und erließ eine Verfassung, welche Afghanistan in eine konstitutionelle Monarchie umwandelte.
Die Modernisierung des Landes wurde auch unter Zahir Schah (1933 – 1973) fortgesetzt, der in seiner Außenpolitik zwischen der Sowjetunion und dem Westen balancierte. Allerdings kam es nach der Unabhängigkeit von Pakistan stets wieder zu Spannungen zwischen den beiden Staaten, da Afghanistan die Herrschaft über die Paschtunenstämme in dem pakistanischen Grenzgebiet beansprucht. In dem Juli 1973 wurde er aber durch einen Staatsstreich unter Muhammad Daud Khan gestürzt. Damit wurde die Monarchie in Afghanistan (vorläufig ?) beseitigt.
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